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SPD Aalen

SPD-Stadtverband hat Nachwuchssorgen

Presseecho

Ein Nachwuchsproblem erkennt Stadtverbandsvorsitzender Ulrich Klauck bei den Aalener SPD-Mitgliedern. Der Altersdurchschnitt liegt um die 60 Jahre und die Kurve zeigt eine tiefe Delle bei den 30- bis 45-Jährigen.

Eine absolute Neuigkeit tat OB Thilo Rentschler am Freitagabend bei der Versammlung des SPD-Stadtverbands im Sängerheim Hofherrnweiler kund. Am selben Tag erst hatte er vom Land die Zuschuss-Zusage in Höhe von 1,7 Millionen Euro für die Sanierung des Limesmuseums erhalten.

Relativ unspektakulär - auch weil keine Wahlen stattfanden - verlief die Sitzung des SPD-Stadtverbands am Freitagabend. Neben den Regularien stand eine von Stadtverbandsvorsitzendem Dr. Ulrich Klauck vorgestellte Satzungsänderung auf der Tagesordnung, die einstimmig beschlossen wurde.

Aalens früherer Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle als Initiator und Mitbegründer des SPD-Stadtverbands vor knapp 40 Jahren äußerte sich begeistert über die Satzungsänderung. Zumal hier künftig konkret die Förderung und Gründung von weiteren Ortsvereinen sowie die Förderung der kommunalpolitischen Zusammenarbeit der SPD-Ortsvereine in Aalen und die Darstellung sozialdemokratischer Politik über den Rahmen der Ortsvereine hinaus als eine Aufgabe des Stadtverbands benannt ist. "Von Anfang an gab es seitens der SPD-Ortsvereine erheblichen Widerstand gegen den Stadtverband, weil sie immer das Gefühl hatten, man nehme ihnen etwas weg", erinnerte er. Zumal sich die SPD-Ortsvereine nicht gerade prächtig entwickelt haben. "Ich bin deswegen begeistert von der Satzungsänderung, weil sie den Eitelkeiten der Ortsvereine begegnet", meinte Pfeifle sinngemäß.

Im Hinblick auf die Landtagswahlen kritisierte er, dass die SPD die Flüchtlingskrise nicht zum Wahlkampfthema machen wolle. "Die Argumentation, den Wahlkampf nicht auf dem Rücken von Flüchtlingen austragen zu wollen, halte ich für falsch", erklärte er. Vielmehr müsse es darum gehen, dass die SPD Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann, wie mit diesem Thema umzugehen ist. "Wir werden uns dieses Themas annehmen müssen", stellte er fest.

OB Thilo Rentschler kündigte an, bei der Kreistagssitzung am Dienstag deutlich zu formulieren, dass Aalen für die Aufnahme von weiteren Flüchtlingen bereit sei. Europa, betonte Rentschler, müsse sich in dieser Frage zu einer Wertegemeinschaft mit Solidarität entwickeln.

Und schließlich tat Rentschler eine Neuigkeit kund: Am selben Tag hatte ihm Staatssekretär Peter Hofelich eine Finanzspritze vom Land in Höhe von 1,7 Millionen Euro für die Sanierung des Limesmuseums zugesagt. Vor einem halben Jahr schon hatte der Bund zugesagt, 2,4 Millionen Euro für diese knapp sieben Millionen Euro teure Maßnahme zuzuschießen.

 

Veröffentlicht in Schwäbische Post am 17. Okt. 2015

 

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