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SPD Aalen

Thilo Rentschler ist der neue OB

Presseecho

Aalen hat gewählt: Thilo Rentschler heißt der neue OB. Der 45-jährige SPD-Kandidat siegte im zweiten Wahlgang haushoch mit gut 20 Prozent Vorsprung auf den von der CDU unterstützten Dr. Frank Baßler.

„Gemeinsam gestalten“ war sein Wahlkampfmotto. Und gemeinsam gestalten will er auch die kommenden acht Jahre – mit dem Gemeinderat, den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und „mit Ihnen als engagierte Bürgerschaft von Aalen“. Das sagte Thilo Rentschler kurz nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses im Rathausfoyer. Zuvor hatte er sich bei den Wählern für das „überwältigende Wahlergebnis“ bedankt, außerdem bei allen Unterstützern und bei seinen Mitbewerbern für den fairen Wahlkampf. Zuerst stellte der strahlende Wahlsieger aber klar, dass er so bald wie möglich nach Aalen ziehen will. Applaus der Rathausbesucher, darunter ein nicht minder strahlender Alt-OB Ulrich Pfeifle.
Thilo Rentschler hat die Aalener OB-Wahl klar gewonnen. Er lag im zweiten Wahlgang sogar in Ebnat vorne, das vor 14 Tagen noch an Dr. Frank Baßler gegangen war. Nur in Hofen hatte der Rechtsanwalt knapp die Nase vorne. Bei der Briefwahl waren die beiden verbliebenen Bewerber im ersten Wahlgang noch gleichauf gelegen, der eindeutige Sieger hieß diesmal Thilo Rentschler. Als der unterlegene Frank Baßler um 18.40 Uhr mit Lebensgefährtin den Sitzungssaal des Rathauses betrat, spendeten die Aalener Beifall. Thilo Rentschler hatte da schon Dutzende Hände geschüttelt. Auch Baßler gratulierte kurz, begrüßte die Mitglieder des Wahlausschusses, dankte seinen Wählern und überließ das Feld dem Sieger.
Die Wahllokale hatten um 18 Uhr geschlossen. Zehn Minuten später waren die ersten Stimmbezirke ausgezählt. Als nach und nach die Ergebnisse auf den Leinwänden im Rathausfoyer und im Sitzungssaal aufflackerten, war schnell klar, dass es keine Überraschung geben würde – und dass die Strategie der CDU nicht aufgegangen war, den Chefsessel im Rathaus mit einem parteilosen Kandidaten zu erobern. Baßler hatte zwar gegenüber dem ersten Wahlgang Stimmen gut gemacht, aber es würde nicht reichen. Schade, dass nur gut ein Drittel der Aalener zur Wahl gegangen sei, sagten CDU-Fraktionschef Dr. Karl Franke sowie die CDU-Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack.
Westhausens Bürgermeister Herbert Witzany analysierte kurz und knapp: „Ein Lagerwahlkampf, ein logisches Ergebnis.“ Will heißen: Die Stimmen für Dr. Rolf Siedler (Grüne) aus dem ersten Wahlgang sind mehr oder weniger komplett Rentschler zugefallen. Dass die Wahlbeteiligung mit 43,6 Prozent noch niedriger ausfiel als vor 14 Tagen, wunderte Witzany nicht. Das sei zu 90 Prozent in einem zweiten Wahlgang so.
Um 18.25 Uhr brandete dann erstmals Beifall auf, als Thilo und Brigitte Rentschler das Foyer betraten. Beinahe schüchtern winkte der 45-Jährige in die Menge. Zurückhaltend gab er sich dann auch später am Mikrofon. Rentschler bat um Verständnis, dass er jetzt nicht alle Einladungen als neuer OB annehmen könne. Bevor er den Stab im Aalener Rathaus übernehme, habe er selbst einen Stabwechsel vorzubereiten. Der Vorstandschef von Mariaberg in Gammertingen muss seine Nachfolge im diakonischen Unternehmen regeln. Und schließlich, sagte Rentschler, hätten die Aalener bestimmt nichts dagegen, wenn er mit seiner Familie ein paar Tage in Urlaub gehe.
Wieder Beifall der Aalener. Auch Landrat Klaus Pavel klatschte kräftig mit. Er wertete das Wahlergebnis als „Traumeinstieg“ für den neuen OB. Und er sei überzeugt, dass er gut mit Thilo Rentschler zusammenarbeiten werde. „Ein prima Typ, der vieles ähnlich sieht“, sagte Pavel, lobte aber auch den unterlegenen Dr. Frank Baßler. „Er hat sehr gut gekämpft, Respekt, alle Achtung.“ Allein, es hat nicht gereicht. „Aalen hat Qualität gewählt“, meinte Alt-OB Ulrich Pfeifle. Und Linken-Stadtrat Roland Hamm freut sich jetzt wieder auf die Gemeinderatssitzungen, wie er sagt. „Der Rentschler kann das.“

Schwäbische Post 22.072013
Alexander Gässler

 

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