SPD Ostalb verabschiedet Claudia Sünder

Veröffentlicht am 12.04.2014 in Kreisverband

Die zweimalige SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim, Claudia Sünder, verlässt Ostwürttemberg um in Berlin eine neue berufliche Aufgabe zu übernehmen. Bei einem feierlichen Empfang in der Ellwanger Schlossschenke verabschiedete sich der SPD-Kreisverband Ostalb jetzt von seiner langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden.

HEIKO BUCZINSKI

Ellwangen. „Die SPD hat sich in Schale geschmissen. Da muss schon etwas Besonderes sein“, sagte SPD-Kreisvorsitzender Josef Mischko inmitten von Genossen auf der Terrasse der Ellwanger Schlossschenke. „Unsere Claudia geht nach Berlin“, stellte er fest.

Viele ihrer Wegbegleiter der vergangenen Jahre seien gekommen, auch aus dem Nachbarlandkreis Heidenheim, „um noch einmal gemeinsam ‚Danke‘ zu sagen“. Mischko fand persönliche Worte für seine Stellvertreterin: „Auf dich habe ich mich immer verlassen können. Du warst eine politische Größe.“ Er hätte gerne weiter mit Sünder zusammen bewegt und gestaltet, sagte er.

„Wir sagen nicht ‚Adieu‘, sondern ‚Auf Wiedersehen‘“, stellte der frühere Landtagsvizepräsident Dr. Alfred Geisel klar. Er ging auf Sünders Zeit in Ellwangen, dem Ostalbkreis, dem Wahlkreis Aalen-Heidenheim und im Land ein und machte dabei auch keinen Hehl aus seinem Unverständnis über die schlechte Platzierung Sünders auf der SPD-Liste zur Bundestagswahl 2013. Claudia Sünders Wirken in der Region habe sich nicht nur auf die Partei beschränkt, sagte Geisel. Beispielhaft nannte er ihr Engagement im Aalener Kino am Kocher, im Verein Frauen helfen Frauen oder im Verein gegen das Vergessen – für Demokratie und hob besonders ihr „unglaubliches Engagement“ in der Aktion „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hervor. Die SPD in Ostwürttemberg schätze an Claudia Sünder ihre unkomplizierte Art, ihre Fröhlichkeit, aber auch ihr unheimliches Beharrungsvermögen, wenn es um Dinge gehe, die ihr wichtig seien und die sie durchsetzen wolle, sagte Geisel. „Claudia Sünder hat sich um diese Region verdient gemacht.“

„Ich glaube, es gibt keine Party, auf der ich lieber gefehlt hätte“, sagte Sünder selbst. „Ich hatte wahnsinnig großes Glück, dass ich Menschen wie euch begegnet bin.“ Ihr eigener Lehrweg durch die Sozialdemokratie habe erst in Ostwürttemberg begonnen. Zehn Jahre habe sie nun mit an der Spitze des SPD-Kreisverbands gestanden. Abschied nehmen möge sie nicht. Aber sie freue sich nun auch auf ihre neue Aufgabe. „Wenn sich einem eine Chance bietet, muss man sie ergreifen“, sagte sie. „Ich wollte es immer gut machen.“ Das habe sie, bestätigte Josef Mischko. Gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Maier überreichte er Sünder einen Geschenkkorb mit regionalen Spezialitäten, „damit du Ostwürttemberg im Gedächtnis behältst“.

 

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