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"Nie mehr zurück" - Leni Breymaier spricht im Kino am Kocher über demokratische Werte und Frauenrechte

Leni Breymaier setzt die pinke Pussyhat-Mütze auf zur Unterstreichung ihrer Forderung, dass man sich erkämpfte Freiheite

Es gab nur noch Stehplätze im Kino am Kocher, so groß war das Interesse, als die SPD Frauen zu Kaffee, Politik und Filmgenuss einluden. Leni Breymaier, die Landesvorsitzende der SPD und SPD- Bundestagskandidatin für den Wahlkreis  Aalen-Heidenheim war die Rednerin vor dem Film „Suffragette“ mit Meryl Streep. In diesem Film wird eindrucksvoll gezeigt, welchen Mut die Frauen vor 100 Jahren aufbrachten, um das Frauenwahlrecht zu erkämpfen. Das Wahlrecht ist heute eine Selbstverständlichkeit. Doch auch heute gibt es hierzulande noch einiges zu tun und besonders im Hinblick auf Entwicklungen in den USA, Polen, Ungarn und der Türkei.

Leni Breymaier setzte sich bei Ihrer Rede die pinke Pussyhat-Mütze auf, die in den USA als Protestsymbol gegen Trumps  Regierungsstil gilt. Sie sagt, dass wir uns die hart erkämpften Rechte nicht mehr streitig machen lassen dürfen und weist auf die erfreuliche Entwicklung der Politisierung der Bevölkerung v.a. in Europa hin.

Demokratische Werte, Rechte und Freiheiten sind keine Selbstverständlichkeit, diese müssen immer wieder neu gewahrt, verteidigt, geschätzt und weiterentwickelt werden.

Ratifizierung der Istanbul-Konvention rückt näher – frauenpolitischer Meilenstein

Zum Beschluss des Bundeskabinetts über das Ratifizierungsgesetz
zur IstanbulKonvention am 8. März 2017 erklärt die Bundesvorsitzende
der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)
Elke Ferner:


Der 8. März 2017 ist für die Frauen in Deutschland ein historischer Tag. Das
Ratifizierungsgesetz zur Istanbul-Konvention wurde heute im Bundeskabinett
beschlossen. Damit ist eine Ratifizierung der Istanbul Konvention durch den
Deutschen Bundestag und den Bundesrat noch vor dem Sommer möglich.
Dies haben wir auch dem Bündnis „Nein heißt Nein“ zu verdanken.


Deutschland hat das Übereinkommen des Europarates über die „Verhütung und
Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt“ (so genannte
Istanbul-Konvention) bereits im Jahr 2011 gezeichnet. Sechs Jahre später wird
der Vertrag, der zum ersten Mal Gewalt gegen Frauen als eine Verletzung der
Menschenrechte definiert, nun endlich auch in nationales Recht umgesetzt.

Internationlaer Frauentag - Resolution "Wir sind die Demokratie"

Es ist an der Zeit, sich zu unserer offenen und toleranten Demokratie zu bekennen und ihre Werte zu verteidigen. Rechtspopulisten und Chauvinisten bekämpfen weltweit Emanzipation, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Sie beleidigen und denunzieren Frauen. Sie wollen eine Kulturrevolution. Sie wollen zurück in eine Gesellschaftsform, die wir längst überwunden glaubten. Es ist höchste Zeit, sich dagegen zu wehren.

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