Anlässlich einer politischen Bildungsreise war eine Gruppe der Jusos Ostalb vom 28.01. bis 31.01. auf Einladung von Annette Sawade MdB in Berlin. Nach der Anreise und dem Check-In fand am Mittwoch ein gemeinsames Abendessen statt, ein klassisches Berliner Buffet wurde serviert. Im Anschluss ließ man den Abend gemütlich ausklingen. Am Donnerstagmorgen begann der Tag mit einer Stadtrundfahrt. Um 10 Uhr war man zu einem Informationsgespräch beim Bundesnachrichtendienst zu Gast. Nach dem Mittagessen in einem asiatischen Restaurant besuchte man die Ausstellung „Alltag in der DDR“. Um 16 Uhr fand eine Führung im Willy-Brandt-Haus statt, anschließend bestand die Möglichkeit, mit einem Referenten zu diskutieren. Am Abend aß man noch zusammen in einem türkischen Restaurant. Der Freitag begann für die Gruppe bereits um 8 Uhr. Nach einem kurzen Verweilen am Brandenburger Tor besuchte man eine Plenarsitzung des deutschen Bundestages. Nach der Plenarsitzung bestand zudem die Möglichkeit, die Kuppel des Reichstages zu besichtigen. Im Anschluss an das Mittagessen besichtigte man die Ausstellung „BlackBox Kalter Krieg“, und hatte etwas Zeit, am Gendarmenmarkt einen Kaffee zu trinken. Danach besichtigte man den deutschen Dom und besuchte dort die Ausstellung „Wege. Irrwege. Umwege. Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland.“ Am Samstagmorgen checkte man zunächst im Hotel aus, nach dem zweiten Teil der Stadtrundfahrt und dem Mittagessen fuhr man schließlich wieder zurück nach Hause.
Die Landtagswahl im Jahr 2016 kommt in großen Schritten, und die ersten politischen Vorboten sind da. Die Sprecherin der Ostalbfrauen, Sonja Elser zeigte sich erfreut, dass die Themen Bildung, Familienpolitik und Gute Arbeit zentrale Themen der SPD in Baden-Württemberg sind. „Diese Themenbereiche sind Querschnittsfelder zur Frauenpolitik und werden inhaltlich von der AsF Ostalb begleitet werden.“ so Elser weiter.
Die Sprecherin Elser bemängelt den aktuellen Frauenanteil der SPD-Landtagsfraktion in Stuttgart. „Die gerade mal 20% weiblichen Abgeordneten können und dürfen für die SPD nicht genug sein. Gleichstellungspolitik geht nur dann, wenn auch der Frauenanteil im Landesparlament nahe an die paritätische Besetzung der Mandate heran reicht. Den AsF-Frauen ist sehr deutlich bewusst, dass die Förderung von Frauen, sich für Mandate zur Verfügung zu stellen, im eigenen politischen Umfeld stattfinden muss.
Die Vorstandsfrauen der AsF Ostalb haben sich bei der Sitzung sehr klar dafür ausgesprochen, dass sie eine Kandidatur einer SPD-Frau zur Erstkandidatin im vakanten Wahlkreis Aalen begrüßen und unterstützen würden.
Sonja Elser zeigte sich sehr zufrieden mit der klaren Position der AsF-Frauen für ein deutliches „mehr Frauen im Landesparlament.“