Der Kreisvorstand der SPD-Ostalb hat in seiner jüngsten Sitzung über die Themen Europa, Migration und die Gesundheitsversorgung im Ostalbkreis diskutiert. Die Ostalb-SPD bringt außerdem einen Antrag auf dem Bundesparteitag ein.
Die Kreis-SPD begrüßte den Sieg des demokratischen Lagers in Polen. „Die Lösungen zahlreicher Probleme in Europa wurden in den vergangenen zehn Jahren vor allem durch die rechtsextremen Regierungen in Polen und Ungarn verhindert. Es ist eine gute Nachricht, dass man bei der gerechten Verteilung von Geflüchteten innerhalb der EU wieder einen Partner an der Seite hat, der die Probleme lösen will, statt sie durch Chaos zu verschärfen, um daraus politisches Kapital zu schlagen. In Polen haben die Zivilgesellschaft, der Anstand und die Demokratie gewonnen", kommentierte der SPD-Kreisvorsitzende Jakob Unrath den Ausgang. Er kritisierte gleichzeitig den zunehmenden Populismus der CDU im Kreis beim Thema Migration.
Drittes Frauencafé der sozialdemokratischen Frauen brachte wieder viele neue Ideen
In der Reihe der Frauencafés mit dem Motto "Kaffee, Kuchen, Kommunales" begrüßte die AsF-Sprecherin Jessica Wilzek diesmal im Interkulturellen Garten die interessierten Frauen.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Frauen mit ihren Anliegen, Wünschen und Ideen zusammenzubringen, so dass in Gemeinschaft Projekte und Aktionen daraus werden.
Die ersten beiden Frauencafés fanden im Haus der Jugend statt und hatten bereits beachtliche Auswirkungen. Margarete Müller berichtete, dass sie bei diesem Café in Gabriele Springer eine Mitstreiterin gefunden hat für die Idee der Nachbarschaftsarbeit im Grauleshof. 
Juliane Ulbert, zuständig für Quartiersentwicklung bei der Stadt Aalen, nahm ihre Idee ernst und sogleich wurde ein erstes Treffen organisiert, zu dem über 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen (die Presse berichtete). Angespornt von der großen Resonanz filtern sie nun die ersten Projekte heraus aus den gesammelten Anregungen.
Juliane Ulbert gab im Frauencafé weitere Impulse zur Quartiersarbeit.
Frauke Krauß gab einen kurzen Überblick über die Geschichte des Interkulturellen Gartens und betonte, dass mit dem Treffen in dem wunderschönen Garten im Hirschbachtal speziell Frauen mit Migrationshintergrund angesprochen werden sollen um ihre Anliegen in das kommunale Leben einzubringen.
Der Austausch war intensiv und bereichernd für alle Teilnehmerinnen. Die speziellen Fähigkeiten der einzelnen Frauen wurden hervorgehoben und überlegt, wo diese sinnvoll eingesetzt werden können. Sofort wurden Kontaktdaten ausgetauscht und weitere Schritte zur Umsetzung vereinbart.
Eine Gruppe von Ukrainnerinnen bedankte sich begeistert für den dynamischen Austausch.
Der Wunsch aller Frauen lautete, die Reihe fortzusetzen.
Über die Themen Forschung, Innovation und Wirtschaftsförderung tauschten sich vergangen Woche der SPD Kreisvorstand mit dem Rektor der Hochschule Aalen, Prof. Dr. Harald Riegel, Hochschulkanzlerin Ulrike Messerschmidt sowie den Prorektoren Prof. Dr.-Ing. Heinz-Peter Bürkle und Prof. Dr. Anja Dieckmann aus. Die stellvertretende Kreisvorsitzende und Aalener SPD-Gemeinderätin, Petra Pachner, hob in ihrer Begrüßung hervor, dass die Hochschule für angewandte Wissenschaften ein einzigartiger Leuchtturm für Wirtschaft und Forschung in Baden-Württemberg darstelle, der für die Zukunft der Region mit Blick auf den Transformationsprozess unendlich wertvoll sei. Prof. Dr. Riegel und sein Team stellten die Hochschule Aalen mit ihren fünf Fakultäten, 60 vielseitige und zukunftsweisende Studiengänge sowie mehr als 130 Kooperationen weltweit und über 5.000 Studierenden vor. Die Hochschule nehme im bundesweiten Vergleich einen der ersten Plätze ein, was die Generierung von Finanzmitteln für Forschungsprojekte angehe, die am Ende immer auch eine Wirtschaftsförderung für die Region darstellten, berichtete Prof. Dr. Riegel.