Im Andenken an Erna Schüßler, die sich jahrzehntelang kommunal- und frauenpolitisch sowie gesellschaftlich außerordentlich engagierte, begründete die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Ostalb einen Preis in ihrem Namen. Mit dem Erna-Schüßler-Preis zeichnen wir seit 2012 alle zwei Jahre Frauen aus, die ebenfalls in diesen Bereichen besonders aktiv sind.
Wir legen großen Wert auf die absolute Überparteilichkeit der Auszeichnung.
Den 6. Erna-Schüßler-Preis wird Ingrid Krumm für ihr langjähriges kommunal- und frauenpolitisches wie auch vielfältiges soziales Engagement erhalten.
Die Laudatorin des Abends ist Elke Herr, Beauftragte für Chancengleichheit der Stadt Schwäbisch Gmünd.
Ulla Haußmann, die ehemalige Aalener SPD-Landtagsabgeordnete aus Ebnat, würde heute ihren 70. Geburtstag feiern. Mit großer Sicherheit würde sie das tun, was jeder macht, der dieses Alter erreicht. Sich über die Enkelkinder freuen, am Leben teilnehmen, sich ehrenamtlich engagieren. In ihrem Fall würde die Landes- und Kommunalpolitik eine Rolle spielen. Wohlwollend würde sie auf ihren ehemaligen Ersatzbewerber bei der Landtagswahl schauen, so heißen die Zweitkandidaten bei einer Landtagswahl in Baden-Württemberg. Das war einmal Frederik Brütting, der ist heute Oberbürgermeister von Aalen. Schon sehr früh hat Ulla Haußmann die Intelligenz und das Talent von Frederik Brütting erkannt. Und ihn, gerade wegen seiner Jugend, sehr gefördert und unterstützt.
Als Sozialpolitikerin hätte sie manchen kritischen Kommentar für manche Entscheidung des Landtags von Baden-Württemberg. Kommunalpolitisch würde sie mit Sicherheit versuchen viele Menschen, vor allem engagierte Frauen, für eine Kandidatur bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr zu gewinnen. So hat sie selbst einmal angefangen. Von Haus aus Krankenschwester, eine Berufsgruppe, die sich heute in der Regel nicht mehr in den Parlamenten befindet, sie arbeitete zudem oft als Nachtschwester, wusste sie sehr gut, wie mühsam und oft auch anstrengend ein Beruf in der Pflege sein konnte.
Leinzell - Der SPD-Landesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Stuttgarter Landtag, Andreas Stoch, war diese Woche in Leinzell. Gemeinsam mit Bürgermeister Marc Schäffler, Konrektor Nikolai Wilka, Gemeinderat Edgar Neumair und dem SPD-Kreisvorsitzenden Jakob Unrath besichtigte Stoch das neu sanierte Schulzentrum und erkundigte sich über die Problemstellung der Gemeinde, die als Schulstandort erhebliche Kosten für die Bildungsinfrastruktur vorhalte und gleichzeitig keinen Ausgleich durch das Land bekomme. Stoch betonte, dass es für solche Konstellationen Lösungen durch den Gesetzgeber brauche und einer Kommune, durch ihre Funktion als Bildungsstandort, keine Nachteile zukommen dürfte. Das Land Baden-Württemberg müsse in der Bildungspolitik eine Vorreiterrolle einnehmen und dürfe Probleme nicht auf kleine Gemeinden abwälzen.